Rissprotokolle und Klassifikation gemäss Schweizer Norm
SN 640 312a




Die wichtigsten Punkte:
  • Ein Rissprotokoll dient der Beweissicherung bei Schäden.
  • Ist im Interesse aller beteiligten Parteien.
  • Muss vor dem Beginn der Bauarbeiten erstellt werden.
  • Die Zustandsaufnahmen sollen aussagekräftige Beweise am Aufnahmeort hinsichtlich allfälliger Veränderungen sichern.
  • Der Detaillierungsgrad stützt sich auf die Norm SN 640 312/ Punkt D.19


Die Norm SN 640 312a schlägt folgende Beschreibung vor:
  • Feine Risse           bis 0.2 mm
  • Mittlere Risse        0.2 bis 1.0 mm
  • Breite Risse          1.0 bis 3.0 mm
  • Klaffende Risse     ab 3 mm

Die Norm SN 640 312a erachtet folgende Rissbreiten als zulässig:
  • Hohe ästhetische Anforderungen              bis 0.1 mm
  • Aussenbauteile umweltbelastet                bis 0.2 mm
  • Aussenbauteile nicht umweltbelastet       bis 0.3 mm
  • Innenbauteile                                                 bis 0.4 mm
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Allg-Erläut-Zustandsaufnahme